Jugendliche, die über einen langen Zeitraum nicht zur Schule kommen, werden mit enger persönlicher Betreuung wieder an einen strukturierten Alltag gewöhnt. Das Ziel ist, jedem betroffenen Schüler einen Schulabschluss zu ermöglichen.

WAS UNTERSCHEIDET DIE ARBEIT VON APAIROS E. V. VON DER ARBEIT DER SCHULEN UND JUGENDÄMTER?

Das Besondere an der Arbeit des Vereins ist, dass der Schwerpunkt auf der Früherkennung der Schulverweigerung liegt. Jugendamt und Schulen werden häufig erst aktiv, wenn Schülerinnen und Schüler langfristig dem Unterricht fernbleiben. Wird eine Gefährdung bei einem Schüler oder einer Schülerin früh erkannt, kann durch gezielte Unterstützung das Abrutschen in die Schulverweigerung verhindert werden.
Ist ein Jugendlicher bereits langfristiger Schulverweigerer, unterstützen die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter von apairos e. V. beim Zurückkehren in einen geregelten Alltag. Konkret bedeutet das, dass der Schüler oder die Schülerin morgens aus dem Bett geholt und tagsüber bei verschiedenen Aktivitäten begleitet wird, bis sie selbst wieder Routinen entwickeln. Die Eins-zu-Eins-Betreuung zeichnet die Arbeit von apairos e. V. aus.

Foto: In diesen Räumen werden Schulverweigerer wieder an einen geregelten Tagesablauf herangeführt.